Liebe, Wollust, Spielmannslieder

Liederbuch

 

Das mittelalterliche Liederbuch
Liebe, Wollust, Spielmannslieder

Marcus van Langen: Lieder aus dem Mittelalter

Dieses vielfältige und außergewöhnliche Liederbuch lässt die Musik des Mittelalters wieder lebendig werden. 42 Liedtexte, Noten, Tabulaturen und Akkorde mit Symbolen laden zum musizieren und mitsingen in der Taverne, auf dem Markt, am Lagerfeuer oder im stillen Kämmerlein ein. Übersetzungen und Geschichten zu den einzelnen Liedern liefern ein fundiertes Hintergrundwissen und so ist dieses Buch nicht nur ein Liederbuch, sondern ebenso ein Lesebuch.

Das Buch versammelt sowohl bekannte Mittelalter “Hits” als auch kaum oder nie gehörte Lieder. Die Spanne reicht von den ersten bekannten Minneliedern über mittelalterliche Gassenhauer, Spielmanns- und Trinklieder bis hin zu Neuschöpfungen nach mittelalterlichem Vorbild.

 

  • 42 Lieder mit Noten, Tabulatur und interessantem Hintergrundwissen.
  • 7 Minnesänger mit je einem eigenen Kapitel.
  • Alle mittelhochdeutschen und fremdsprachigen Texte werden von neuhodeutschen Übersetzungen begleitet.
  • Einfache Handhabung durch Index in den Buchklappen:
    Nach Liedanfängen, sowie nach in alphabetischer Reihenfolge nach Titeln geordnet.
  • Detailreiche Illustrationen.

 

In eigener Sache:

M. van Langen

M. van Langen

Wusstet Ihr zum Beispiel, daß Oswald von Wolkenstein wohl der erste Europäer war, der einen Ohrring trug; wie viele mittelalterliche Namen es für das weibliche Geschlechtsorgan gibt oder daß der Mittelalter Hit „was sollen wir trinken“ erst 1976 geschrieben wurde?

Ich handle bei der Bearbeitung alten Liedguts ebenso wie beim Verfassen von Liedern mittelalterlicher Art nach mittelalterlichem Prinzip. Schon damals waren Text und Melodie nicht für die Ewigkeit bestimmt, sondern wurden der sich ändernden Liebe und politischen Lage angepasst und ständig erweitert.

Viele dieser Melodien sind wohl bei einer Rockgruppe besser aufgehoben, als bei den in Ehrfurcht ergrauten Consortien, denen sie bisweilen anvertraut sind.

So lebt denn die Musik nicht durch Konservierung vergilbter Fragmente, sondern durch Veränderung.

 

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